Erkrankungen der Schilddrüse Kompetente Behandlung in der Ordination Prof. Dr. Bernhard Ludvik in Wien

Die Aufgaben der Schilddrüse

Die Schilddrüse steuert mit ihren Hormonen Trijodthyronin (T3) und Thyroxin (T4) den Stoffwechsel fast aller Organe. Die Freisetzung dieser Hormone wird von der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) mittels TSH gesteuert. Diese drei Hormone werden routinemäßig bestimmt, um den Funktionszustand der Schilddrüse zu beurteilen. Schilddrüsenhormone wirken auf das Herz und den Kreislauf und regulieren somit die Herzfrequenz und den Blutdruck.

Funktionsstörungen der Schilddrüse

Die Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) ist durch erhöhte Schilddrüsenhormone T3 und T4 und ein vermindertes TSH gekennzeichnet. An Symptomen finden sich ein schneller Puls (Tachykardie), Gewichtsabnahme, Zittern, Unruhe und Neigung zu Durchfällen. Als Ursachen kommen entweder heiße Knoten oder eine Autoimmunerkrankung, der Morbus Basedow, in Frage. Auch bei einer subakuten Entzündung (Thyreoiditis de Quervain) kann es vorübergehend zu einer Hyperthyreose kommen. Die Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyeose) ist durch verminderte Schilddrüsenhormone T3und T4 und ein erhöhtes TSH erkennbar. Sie entsteht meist durch eine Autoimmunerkrankung im Sinne einer chronischen Entzündung, der Hashimoto-Thyreoiditis. Es kommt zu Verlangsamung der Herzfrequenz, Müdigkeit, Gewichtszunahme, Haarausfall und trockener Haut.

Neubildungen der Schilddrüse

Bei der Struma (Kropf) handelt es sich um eine Vergrößerung der Schilddrüse, die vor allem in Jodmangelgebieten auftritt. Sie kann zu einer sichtbaren Vergrößerung der Schilddrüse und eventuell zu Atem- und Schluckproblemen führen. Knoten können durch Adenome, Zysten und selten durch einen Schilddrüsenkrebs verursacht werden. Bei den Adenomen unterscheidet man heiße, welche unkontrolliert Schilddrüsenhormone produzieren, von kalten. Letztere müssen immer mittels einer Feinnadelbiopsie auf eine etwaige Bösartigkeit untersucht werden.

Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen

Bei Unterfunktion werden Schilddrüsenhormone verabreicht, die morgens, nüchtern und eine halbe Stunde vor einer etwaigen Mahlzeit eingenommen werden. Bei Überfunktion erfolgt anfangs eine medikamentöse (thyreostatische) Therapie, anschließend kann gegebenenfalls eine Operation oder eine Radiojodtherapie erfolgen. Adenome werden gegebenenfalls mittels einer Operation behandelt, bei Schilddrüsenkarzinomen wird meistens nach der Operation eine Radiojodtherapie durchgeführt.

Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen

  • Struma
  • Schilddrüsenadenom
  • Hyperthyreose
  • Hypothyreose
  • Morbus Basedow
  • Thyreoidits de Quervain
  • Hashimotothyreoiditis
  • Schilddrüsenkarzinom

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